1864 - 1918

 

 

 

HANS AM ENDE
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Aktuelle Ausstellung: Künstlernmuseum Heikendorf-Kieler Förde

       

Hans am Ende

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Hans am Ende wurde am 31. Dezember 1864 in Trier geboren, wo sein Vater als Divisionspfarrer wirkte. Hier verbrachte er seine Kindheit, bis die Familie 1872 in das Dorfe Kirchscheidingen bei Naumburg übersiedelte. Durch die Nähe Schulpfortas kam Hans am Ende auf das berühmte Internat, das er bis zum Abschluß besuchte.
Früh zeigte sich schon hier seine zeichnerische Begabung, so dass er durch die Fürsprache eines älteren Freundes der Familie auf die Akademie nach München ziehen durfte. Bei Professor Dietz lernte Hans am Ende die soliden Grundlagen seiner späteren Kunst. Hier traf er auch Fritz Mackensen, mit dem ihn durch gemeinsame Militärzeit eine enge Freundschaft verband.
Durch seinen Freund Fritz Mackensen kam er nach vorübergehendem Studium bei Professor Keller in Karlsruhe nach Worpswede, wo er sich 1895 endgültig niederließ. Neben Heinrich Vogelers Barkenhof baute er sein Wohn- und Atelierhaus. Hans am Ende heiratete Magda Willatzen, die Tochter eines Bremer Gymnasial-Professors. Seine äußerst glückliche Ehe mit Magda blieb leider kinderlos.


Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges meldete sich Hans am Ende freiwillig zum Militär. Er bestand auf den Fronteinsatz. Im letzen Kriegsjahr wurde der Hauptmann Hans am Ende bei einem Sturmangriff schwer verwundet. Hans am Ende starb nach wenigen Wochen am 9. Juli 1918 an den Folgen dieser Verwundung. Hans am Ende wurde in Bremen beigesetzt. Nach dem zweiten Weltkrieg fand man sein Grab in den Trümmern des Friedhofs. Freunde brachten den Grabstein nach Worpswede und setzen ihn mit auf das Grab seiner Frau.


Als Künstler war Hans am Ende hochbegabt. Einige Radierungen von dem Künstler sind von außergewöhnlichem Format (bis 90 cm breit). Hans am Ende bevorzugte bei seinen großen Formaten eine großzügige Auffassung in schlichter Darstellung. Er vermied alle Effekte, obwohl auch seinen Bildern der träumerische Gehalt und der romantische Ausdruck innewohnt.

Besonders hervorgetreten ist er als Radierer. Seine "Mühle" und der "Immenhof" erregten auf der Glaspalastausstellung in München im Jahre 1895 großes Aufsehen.
Hans am Ende war mit Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und Fritz Overbeck Gründer der Worpsweder Künstlerkolonie. Hans am Ende hat in seiner vehältnismäßig kurzen Schaffenszeit über einhundert Radierungen und eine Vielzahl von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von anerkannt hohem künstlerischen Wert geschaffen.